Zum zweiten Mal schreibt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg für 2011 den Hamburger Wissenschaftspreis aus. Thema der Ausschreibung ist "Energieforschung". Ausgezeichnet wird ein in Deutschland arbeitender Wissenschaftler / eine Wissenschaftlerin bzw. eine Forschergruppe. Das Preisgeld stiftet die Hamburgische Stiftung für Wissenschaft, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve.
Am Sonnabend, 26. Juni 2010 lädt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg zu ihrem jährlichen Akademietag ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Bericht des Präsidenten über die Aktivitäten der Akademie in den vergangenen Monaten. Die Senatorin für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Dr. Herlind Gundelach, spricht ein Grußwort; den Festvortrag zum Thema "Braucht die Demokratie Parteien?" hält der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg. Die Veranstaltung findet im New Living Home, Julius-Vosseler-Straße 40, 22597 Hamburg statt und beginnt um 11.00 Uhr. Bei Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.
Im Rahmen der Akademievorlesungen „Ansteckend. Über Infektionskrankheiten“ spricht am Donnerstag, 20.5.2010 Prof. Stefan Ehlers zum Thema „Die neue Tuberkulose – eine unterschätzte Gefahr?“ Prof. Ehlers wurde im November 2009 für seine Forschungen zur Tuberkulose mit dem ersten Hamburger Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Die Veranstaltung findet in den Baseler Hof Sälen, Esplanade 15, 20354 Hamburg, statt und beginnt um 19.00 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.awhamburg.de.
Am Dienstag, 18. Mai 2010 lädt die Akademie der Wissenschaften zur öffentlichen Vorstellung ihres Informationsfilmes „Nanotechnologie. Kleine Teilchen, große Wirkung“ ein. Im Anschluss an die Filmvorführung vertiefen Nanophysiker und Mediziner die Fragen, die im Film angesprochen werden. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und findet in den Baseler Hof Sälen, Esplanade 15, 20354 Hamburg, statt. Der Eintritt ist frei.
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg schreibt für das Jahr 2011 zum zweiten Mal das Programm „Forum Junge Wissenschaft“ aus: Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind eingeladen, sich mit interdisziplinären Tagungsprojekten um Fördermittel der Akademie zu bewerben; insgesamt stehen dafür 30.000 Euro zur Verfügung; pro Konferenz können 15.000 Euro beantragt werden. Anträge sind bis Ende Juli 2010 an die Akademie zu richten.
Die Vorlesungsreihe im Sommersemester 2010 ist Infektionskrankheiten und ihrer interdisziplinären Erforschung gewidmet. Zum Auftakt spricht am 29. April Prof. Werner Solbach, Universität Lübeck, zum Thema "Infektionen sind gesund".
"Klimapolitik zwischen Alarmismus und Verharmlosung" war das Thema eines Vortrags von Prof. Klaus Töpfer am Freitag, 26. Februar 2010.

Prof. Töpfer tritt in der gegenwärtigen klimapolitischen Diskussion für eine Politik der Nachhaltigkeit ein. Zugleich betont er nicht nur die Verantwortung der Politik, sondern schätzt auch die Rolle der Zivilgesellschaft sehr hoch ein: Das Engagement der Gesellschaft als ganzer, ihre Forderungen an die Politik und ihr Bewusstsein für die Bedeutung des Handelns eines jeden einzelnen, sind Voraussetzungen dafür, die Herausforderungen des Klimawandels für Energie- und Wirtschaftspolitik zu meistern. Dabei müssen klare wissenschaftliche Analysen und ihre verständliche Vermittlung in die Gesellschaft hinein dazu beitragen, das zivilgesellschaftliche Bewusstsein zu wecken.
Prof. Töpfer war Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (1987-1994) bzw. für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (1994-1998) sowie Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (1998-2006). Seit 2009 ist Prof. Töpfer Gründungsdirektor des Forschungsinstituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam.
Der Vortrag der Akademie der Wissenschaften in Hamburg fand im Rahmen des Kolloqiums "Klimawandel und Konflikte: Versicherheitlichung versus präventive Friedenspolitik?" der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung und der Evangelischen Akademie Villigst statt.
Vom 25.-27. Februar 2010 fand im Hamburg die erste interdisziplinäre Konferenz im Rahmen des "Forums Junge Wissenschaft" der Akademie der Wissenschaften statt. Unter dem Titel "Im Nirwana der Hyperrealität? Geldwirtschaft zwischen "Realökonomie" und Fiktionalität" diskutieren Literatur- und Wirtschaftswissenschaftler über das Verhältnis und Fiktion.
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg hat 2009 erstmals den mit 100.000 Euro dotierten Hamburger Wissenschaftspreis der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve vergeben. Preisträger ist der Biomediziner Prof. Dr. Stefan Ehlers, Forschungszentrum Borstel und Christian-Albrechts-Universität Kiel. Der Preis wurde ihm im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus am 19. November 2009 und in Anwesenheit von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust verliehen.
Wie sind Jugendliche für Mathematik zu begeistern? Was zeichnet guten Mathematikunterricht aus? Welche Ausbildung brauchen angehende Mathematiklehrer? Diese Fragen diskutieren Hochschullehrer, Fachdidaktiker, Lehrer und Vertreter der Schulbehörde bei einem Podiumsgespräch der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Die Veranstaltung findet statt am Vorabend des Hamburger Tages der Mathematik, Freitag, 30. 10. 2009, 19.00 Uhr; Veranstaltungsort ist die Aula des Gymnasiums Eppendorf (Hegestraße 35, 20249 Hamburg). Der Eintritt ist frei.
"Im Anfang... Über den Ursprung des Universums" - unter diesem Titel steht die neue Vorlesungsreihe der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. In den kommenden Monaten beschäftigen sich an fünf Abenden Physiker, Theologen und Philosophen mit neuen Entwicklungen in der kosmologischen Forschung und ihren Implikationen für unser Weltbild. Zum Auftakt spricht am Montag, 26. 10. 2009 Prof. Simon White über das Thema "Alles aus Nichts: Der Ursprung unseres Universums". Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und findet in den Baseler Hof Sälen, Esplanade 15, Hamburg, statt. Der Eintritt ist frei.
Prof. Dr. Lambert Schmithausen, Senior-Mitglied der Akademie, erhält den Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben, im Jahr 2009 für das Fachgebiet "Außereuropäische Kulturen". Professor Schmithausen hatte von 1973 bis zu seiner Emeritierung 2005 den Lehrstuhl für Indologie und Buddhismuskunde an der Universität Hamburg inne. Mit dem Preis würdigt die Bayerische Akademie insbesondere seine Forschungen über die Geistesgeschichte des Buddhismus, die er zu modernen gesellschaftlichen Herausforderungen in Bezug setzt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Festaktes zum 250jährigen Bestehen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften am Sonnabend, 27. Juni 2009 in München statt.
Am 27. Juni 1989 durchtrennten in einer symbolischen Geste die Außenminister Österreichs und Ungarns, Alois Mock und Gyula Horn, den Grenzzaun zwischen Österreich und Ungarn. Diesem Schlüsselereignis des Jahres 1989 widmet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg am 26. Juni 2009 eine öffentliche Tagung "1989-2009: Aufbruch in ein neues Europa" sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema "Was ist Europa heute?". Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr, die Podiumsdiskussion um 18.30 Uhr; beide Veranstaltungen finden in den Baseler Hof Sälen statt (Esplande 15, Hamburg), der Eintritt ist frei.
Im März 2008 veranstaltete die Akademie eine Tagung zur Erinnerung an die Anti-Atom-Proteste in Hamburg 1957/1958. Die Dokumentation der Vorträge ist nun im Dölling und Galitz-Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich ("Kampf dem Atomtod!" Die Protestbewegung 1957/58 in zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive, Hamburg 2009 [Hamburger Zeitspuren 6])
Stefan Ehlers, Leiter des Bereichs "Mikrobielle Entzündungsmedizin" am Forschungszentrum Borstel und Professor für Molekulare Entzündungsmedizin an der Universität Kiel, erhält den ersten "Hamburger Wissenschaftspreis" der Akademie. Ausgezeichnet wird Ehlers für die Entwicklung kliniknaher Modellsysteme zur Erforschung der Krankheitsausprägung und Behandlung der Tuberkulose. Der Preis ist von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve mit einem Preisgeld von 100.000 dotiert. Die Ausschreibung für 2009 war dem Thema "Infektionsforschung" gewidmet.
Einmal im Jahr präsentieren die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien auf einer gemeinsamen Veranstaltung ihre Arbeit. Der diesjährige "Akademientag" findet am 27. Mai 2009 in Berlin statt. Schüler, Lehrer und alle Wißbegierige sind zu Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und Demonstrationen rund um das Thema "Sprache" eingeladen. Die Hamburger Akademie stellt ihr Langzeitvorhaben "Elektronisches Wörterbuch Deutsche Gebärdensprache - Deutsch" vor.
"1989-2009: Aufbruch in ein neues Europa" - unter dieser Überschrift stehen die Akademievorlesungen im kommenden Sommersemester. An vier Abenden wird der Umbruch von 1989 in deutscher und europäischer Perspektive beleuchtet. Zu Beginn spricht am 23. April 2009 Botschafter a.D. Dr. Friedrich Bauer, der als österreicherischer Botschafter in der DDR und der Bundesrepublik tätig war.
Über 1600 Schülerinnen und Schüler erwartet die Akademie der Wissenschaften am 12./13. Februar 2009 zu einem interdisziplinären Kongress "Evolution heute". Aus Anlass des 200. Geburtstags von Charles Darwin beschäftigen sich Oberstufenschüler aus Hamburg und dem Umland mit naturwissenschaftlichen und theologischen Aspekten der Evolutionstheorie. Zahlreiche Hamburger Einrichtungen beteiligen sich mit eigenen Angeboten am Programm.
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg lädt Gruppen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, sich mit Ideenskizzen um Fördermittel zur Ausrichtung fächerübergreifender wissenschaftlicher Konferenzen zu bewerben. Sie stellt zu diesem Zweck für das Jahr 2010 insgesamt bis zu 30.000 Euro zur Verfügung; pro Konferenz können bis zu 15.000 Euro beantragt werden. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2009.
Die Akademie der Wissenschaften hat sieben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu neuen Mitgliedern berufen. Die Zahl der Ordentlichen Mitglieder ist damit auf 51 gestiegen. Erstmals wurden zwei Wissenschaftler aus Greifswald aufgenommen.
Den Film "Nanotechnologie. Kleine Teilchen - Große Wirkung" finden Sie hier
Zu den Akademievorlesungen 2009/2001 sind Zusammenfassung erhältlich:
Vortrag Paul Hoyningen-Huene:
Zusammenfassung
Handout zur Präsentation