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Schlaglicht: Wie entsteht die historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum? Einblicke in das Langzeitvorhaben „Etymologika“

Eines der zentralen Etymologika ist das Etymologicum Gudianum. Es steht im Mittelpunkt des Langzeitvorhabens „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“. Zu den zentralen Aufgaben dieses Forschungsprojekts gehört es, eine historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum zu erstellen. Wie bewältigt das interdisziplinär besetzte „Etymologika“-Team diese große Aufgabe? Wie ist die Quellenlage? Und welche Vorgehensweise hat sich bewährt? Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Dr. Christian Brockmann in Folge 13 unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“.

Im Gespräch: Prof. Dr. Christian Brockmann. Der Professor für Klassische Philologie leitet das Akademie-Projekt „Etymologika“. Zu den zentralen Aufgaben dieses Forschungsprojekts gehört es, eine historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum zu erstellen.

Im Zuge der Editionsarbeit entsteht eine Übersetzung des griechischen Originaltextes ins Englische. Seit Sommer 2024 ist eine vorläufige kritische Online-Edition zugänglich, und zwar die Edition eines Abschnitts, nämlich der Einträge zu den Wörtern, die mit Zeta beginnen. Darüber hinaus wird ab 2026 Band für Band eine Buch-Edition vom Etymologicum Gudianum erscheinen.

Professor Dr. Christian Brockmann ist zu Gast in unserem Podcast „Wissenschaft als Kompass“: Er ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Hamburg, seit 2021 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, und er leitet das Langzeitforschungsprojekt „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“; Sie hören Auszüge aus der Gesprächsfassung dieser Podcast-Folge, die wir am 26. Juni 2024 aufgenommen haben.