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SUMMARY:Buchpräsentation "Agathe Lasch"
DESCRIPTION:Präsentation des 13. Bandes der Reihe »Wissenschaftler in Hambu
 rg«Frauke Hamann und Rainer Nicolaysen im Gespräch über Agathe LaschMit Gru
 ßworten von Robert Zepf und Birgit Recki\n\nIhr Weg – neue Biografie porträ
 tiert Hamburgs erste Professorin, die Niederdeutsch- und Stadtsprachen-Pion
 ierin Agathe LaschVor 100 Jahren wurde die Sprachforscherin außerordentlich
 e Professorin an der Hamburgischen Universität. Die Nationalsozialisten erm
 ordeten sie 1942 in Riga. Frauke Hamann erzählt ihr Leben erstmals umfassen
 d.1926 wurde Agathe Lasch (1879–1942) außerordentliche Professorin an der H
 amburgischen Universität. Sie war die erste Germanistikprofessorin Deutschl
 ands. Zum 100. Jahrestag erscheint im Wallstein-Verlag die Biografie Agathe
  Lasch (1879–1942). Hamburgs erste Professorin von Frauke Hamann. Das Buch 
 zeigt den Weg einer Wissenschaftlerin, die sich als Frau und Jüdin gegen gr
 oße Widerstände durchsetzte, die niederdeutsche Sprachforschung prägte und 
 dann von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurde. Erstmals wird
  darin auch geschildert, wie Professorenkollegen die private Bibliothek der
  Vertriebenen an sich rissen.Lasch wuchs als eines von fünf Kindern in einf
 achen Verhältnissen in Berlin auf. Nach Studium und Promotion in Heidelberg
  fand sie an deutschen Universitäten keine Stelle. Sie lehrte deshalb sechs
  Jahre am Frauencollege Bryn Mawr in den USA. Dort schrieb sie ihre „Mittel
 niederdeutsche Grammatik“ (1914), die bis heute ein Standardwerk ist. 1917 
 kam sie nach Hamburg. Mit „Berlinisch“ (1928) legte sie die erste Stadtspra
 chengeschichte überhaupt vor und gilt deshalb als „Soziolinguistin der erst
 en Stunde“ (Jörg Riecke). Als Mitbegründerin des „Hamburgischen Wörterbuchs
 “ und des „Mittelniederdeutschen Handwörterbuchs“ setzte sie wissenschaftli
 che Maßstäbe.Die Biografie zeigt auch bislang wenig bekannte Seiten: Laschs
  patriotisches Auftreten in den USA, ihren Einsatz für Studierende und ein 
 Hamburger Studentinnenwohnheim sowie ihren Versuch, die Lederhandlung ihres
  Vaters zu retten.„Agathe Lasch hat sich ihre Karriere in der Männerdomäne 
 Universität hart erkämpft“, sagt Frauke Hamann. „Sie lebte für ihre Forschu
 ng, und die NS-Verfolgung traf sie mit voller Wucht. Trotz der Fürsprache v
 on Studierenden und ausländischen Kollegen wurde sie von der Universität ve
 rtrieben. Sie war eine Pionierin und zugleich zeitlebens eine doppelte Auße
 nseiterin.“\n\nEine Kooperationsveranstaltung von: Hamburgische Wissenschaf
 tliche Stiftung, Verein für Hamburgische Geschichte, Verein für niederdeuts
 che Sprachforschung und Akademie der Wissenschaften in Hamburg.Dienstag, 24
 . November 2026; 18:00 UhrVortragsraum der Staats- und Universitätsbiblioth
 ek HamburgVon-Melle-Park 320146 Hamburg\n\nDer Eintritt zur Veranstaltung i
 st frei.Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter info@h-w-s.
 org
DTSTAMP:20261019T140417Z
DTSTART:20261124T170000Z
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