Veranstaltungen

Aktuelle Termine

Rund 25 öffentliche und kostenlose Veranstaltungen pro Jahr führt die Akademie in der Regel mit stetig wachsenden Anmeldezahlen durch, darunter auch Kooperationsveranstaltungen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

12 Mär 26
Ausstellungseröffnung im Haus der Wissenschaft Bremen
Wer sind wir? Woher kommen wir? Antworten auf diese Fragen liefert das kulturelle Erbe der Menschheit. Im Akademienprogramm, dem größten Langzeit-Forschungsprogramm Deutschlands für geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung, widmen sich Forschende über einen Zeitraum von 12 bis 25 Jahren besonderen Texten, Sprachen und anderen überlieferten Quellen und machen sie auch digital zugänglich. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg führt derzeit acht Langzeitforschungsprojekte in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hochschule für Musik und Theater München durch. Ihre Themen reichen von antiken Handschriften bis hin zu aktuellen Fragestellungen. Was sie verbindet: Sie schaffen Grundlagen für weitere geisteswissenschaftliche Forschungen national wie international und liefern Erkenntnisse für Gegenwart und Zukunft. Damit sichern diese Projekte Wissen, das sonst verloren geht. Das neuste Projekt „Mittelniederdeutsche Grammatik“ ist in der Ausstellung noch nicht vertreten.
Donnerstag, 12. März 2026
um 17:00
Keine Anmeldung notwendig
28 Mär 26
Vortrag zur Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Haus der Wissenschaft Bremen
Die Bewahrung des kulturellen Erbes stellt insbesondere in Regionen, die von bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen bedroht sind, eine immense Herausforderung dar. Dies gilt in besonderem Maße für Äthiopien und Eritrea, deren reiches, teils noch unerforschtes handschriftliches Kulturgut gefährdet ist oder infolge anhaltender Krisenphasen für die Wissenschaft auf lange Sicht unzugänglich werden könnte. Das Hamburger Projekt „Beta masaheft“ widmet sich daher der Frage, wie die Erfassung und Erforschung dieses einzigartigen Kulturguts unter unsicheren Bedingungen organisiert werden kann. Das Projektteam setzt dabei auf enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, die Einbindung regionaler Expertise und gezielten Einsatz digitaler Technologien.
Samstag, 28. März 2026
um 11:00
Keine Anmeldung notwendig
11 Apr 26
Begleitprogramm zur Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Haus der Wissenschaft Bremen
Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist eine natürliche, visuelle Sprache mit umfassendem Wortschatz, einer eigenen Grammatik und regionalen Varianten. Sie ist nicht international, sondern unterscheidet sich deutlich von anderen nationalen Gebärdensprachen. Das Projekt „DGS-Korpus: Entwicklung eines korpusbasierten elektronischen Wörterbuchs Deutsche Gebärdensprache – Deutsch“ dokumentiert die DGS in ihrer lebendigen Vielfalt. Es beinhaltet auch die Erstellung eines digitalen Wörterbuchs, das die verschiedenen Varianten der Deutschen Gebärdensprache widerspiegelt. In dieses Projekt wie in sechs weitere Langzeitvorhaben der Akademie der Wissenschaften in Hamburg bietet die Ausstellung Einblick. DGS-Museumsführerin Martina Bergmann leitet den Besuch der Ausstellung, die in Deutsche Gebärdensprache übersetzt ist und damit zugänglich für taube Menschen.
Samstag, 11. April 2026
um 12:00
Keine Anmeldung notwendig
23 Apr 26
Donnerstag, 23. April 2026
um 19:00
Anmeldung bitte unter

veranstaltungen@awhamburg.de

07 Mai 26
Donnerstag, 7. Mai 2026
um 19:00
Anmeldung bitte unter

veranstaltungen@awhamburg.de

30 Mai 26
Vortrag zur Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Haus der Wissenschaft Bremen
Mit der Verfolgung von Musikern und Musikerinnen durch das NS-Regime rissen in Europa viele künstlerische Entwicklungen ab. Durch das Exil verbreitete sich aber auch musikalische Kompetenz weltweit. In vielen Zufluchtsländern kam es zu produktiven Wechselbeziehungen mit den einheimischen Musikkulturen. Nach 1945 fanden, zum Teil durch das Exil stark verwandelt, auch künstlerische Ideen den Weg zurück. Infolgedessen sind die langfristigen Folgen der NS-Herrschaft für die Musik, wie in dem Vortrag an ausgewählten Beispielen gezeigt wird, am besten aus einer globalgeschichtlichen Perspektive zu erkennen.
Samstag, 30. Mai 2026
um 11:00
Keine Anmeldung notwendig
25 Jun 26
Vortrag von Prof. Dr. Marcus Altfeld
Donnerstag, 25. Juni 2026
um 19:00
Anmeldung bitte unter

veranstaltungen@awhamburg.de