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Hilfen in seelischer Not: Wie gut ist unser Gesundheitssystem aufgestellt?

Die Zahl psychisch Erkrankter ist hoch, die Wartelisten für Therapien und psychiatrische Hilfen sind lang oder geschlossen. Besonders die junge Generation braucht Hilfe und trifft in Deutschland auf ein überlastetes Gesundheitssystem. Ein drängendes Thema also, dem sich die Podiumsdiskussion in der Reihe „Akademie aktuell“ am 21. Mai 2026 in Hamburg im Gartensaal vom Hotel Basler Hof widmete. Unter der Überschrift „Hilfen in seelischer Not. Wie gut ist unser Gesundheitssystem aufgestellt?“ gab es zunächst eine Bestandsaufnahme: Wo steht das deutsche Gesundheitssystem, etwa auch im Vergleich mit dem englischen, wer findet leichter Hilfe bei psychischer Erkrankung, wer eher schwer.

Auf dem Podium (von links): Tania Lincoln, Gitta Jacob, Martin U. Müller, Sarah Hohmann und Moderatorin Birgit Langhammer.

Immer wieder kreiste die Diskussion darum, wie mit den vorhandenen Ressourcen mehr Menschen seelisch gesund werden oder bleiben können. Welche Rolle dabei neue wissenschaftliche Erkenntnisse und digitale Therapieansätze in Form von Apps spielen, auch das diskutierten die Gäste auf dem Podium. Durch den Abend führte die NDR-Journalistin Birgit Langhammer.

Auf dem Podium:

• Prof. Dr. Sarah Hohmann, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

• Dr. Gitta Jacob, Head of Clinical Programs & R&D der GAIA AG

• Prof. Dr. Tania Lincoln, Leiterin des Arbeitsbereichs Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Hamburg, Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

• Martin U. Müller, Redakteur beim Magazin „Der Spiegel“

Moderation: Birgit Langhammer, Journalistin, NDR Info

Dokumentation

Video der Podiumsdiskussion am 21. Mai 2026