Plattform norddeutscher Friedens- und Konfliktforschung

Nuklearwaffen, Massenvernichtungswaffen und neue Bedrohungen  – die Aktualität von Problemen der Rüstungskontrolle, Abrüstung und Sicherheitspolitik nimmt nicht ab. Die Arbeitsgruppe Forum Friedens- und Konfliktforschung beschäftigt sich interdisziplinär mit den Gestaltungsmöglichkeiten globaler Sicherheitspolitik. Sie fördert Debatten und vermittelt Informationen zum Thema Sicherheitspolitik – über Workshops, Tagungen, Schülerlabore. Außerdem erarbeitet die Arbeitsgruppe Politikempfehlungen mithilfe von Prognosen, Trends und Szenarien im Bereich der Sicherheitspolitik für die nächsten 20 Jahre.

Zielsetzung vom Forum Friedens- und Konfliktforschung

  • Beschäftigung mit Grundfragen und aktuellen Problemen der nuklearen Rüstungskontrolle und Abrüstung sowie der Sicherheitspolitik

Projektbeschreibung

  • Das Forum ist eine Plattform für die diversen Institutionen, die sich in Hamburg und der Region mit der Friedens‑ und Konfliktforschung befassen.

Rückblick und Perspektiven

  • 2021: Abschlussbericht der Studie "Mit Sicherheit mehr Sicherheit?"
  • Arbeitsgruppe (2015 bis 2018) finanziert von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina "Mit Sicherheit mehr Sicherheit? Perspektiven der Sicherheitspolitik für die Welt in 2035"
    Thema: Prognosen, Trends und Szenarien im Bereich der Sicherheitspolitik in den nächsten 20 Jahren
    Ziel: Empfehlungen an die Politik, langfristige Herausforderungen in der Gestaltung der Außen- und Sicherheitspolitik in den Blick zu nehmen
  • Fortführung des Schülerlabors
  • Weiterentwicklung der Informationsgrundlagen für Abrüstungs‑ und Nichtverbreitungsverträge für Massenvernichtungswaffen
  • 12. bis 13. Dezember 2013: Workshop "Eine Welt ohne Nuklearwaffen? Aufgaben der Wissenschaft" als Treffen der Deutschen Amaldi-Gruppe
  • Studie zu Fragen der Raketenabwehr in Europa (2015) 
  • Seit 2010 Durchführung eines interdisziplinären Schülerlabors "Friedens- und Konfliktforschung" für Profilkurse der gymnasialen Oberstufe. Ziel: Kennenlernen von wissenschaftlichen Methoden der Friedens- und Konfliktforschung durch aktives Erleben
  • 17. März 2008: Tagung "Kampf dem Atomtod" - Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive (in Kooperation mit der FZH, dem IFSH und dem ZNF)
  • 14. bis 16. März 2008: Veranstaltung der 17. Internationalen Amaldi-Konferenz über wissenschaftliche Fragen der globalen Sicherheit in Hamburg (gemeinsam mit DESY, IFSH und ZNF)

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Amt Name Fachgebiet
Prof. Dr. Michael Brzoska Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Sprecher Prof. Dr. Cord Jakobeit Politikwissenschaften
Prof. Dr. Martin Kalinowski Physik
Prof. Dr. Stefan Oeter Deutsches und ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge Humangeographie und Stadtforschung
Prof. Dr. Kerstin von der Decken Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht