Prof. Dr. Jan Born

Fachgebiet: Neurowissenschaften
Zuwahljahr: 2009
Institution: Eberhard Karls Universität Tübingen
Jahrgang: 1958

Ich begann meine akademische Karriere 1976 mit einem Studium generale am Leibniz Kolleg in Tübingen. Gleichzeitig nahm ich an der dortigen Universität ein Psychologiestudium auf. Es folgten Forschungslehrjahre an der SUNY in Stony Brook und der Universität Ulm. Nach Promotion (1985, Psychologie) und Habilitation (1989, Physiologie) trat ich eine Professur für Physiologische Psychologie in Bamberg an; von dort wechselte ich 1992 in die Neuroendokrinologie der Universität Lübeck. Vor dem Hintergrund der Pläne der dortigen Landesregierung, die Universität Lübeck zu schließen, wechselte ich 2010 in die Medizinische Psychologie der Universität Tübingen und damit an den Ausgangspunkt meiner akademischen Karriere zurück. Mein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt dem Schlaf und seiner Gedächtnis bildenden Funktion. Schlaf bildet nicht nur psychologisches, sondern auch immunologisches Gedächtnis. Ziel meiner Forschung ist, die allgemeinen Prinzipien dieser Gedächtnisbildung im Schlaf in unterschiedlichen Systemen des Organismus aufzuklären. Der interdisziplinäre Austausch im Rahmen der Hamburger Akademie stellt für mich ein wichtiges, stimulierendes Element meiner Forschungstätigkeit dar.

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Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie
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