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Prof. Dr. Karl-Heinz Jungbluth

Fachgebiet:

Chirurgie/Unfallchirurgie

Zuwahljahr: 2005
Institution: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Jahrgang: 10.06.1931 - 06.01.2026

Karl-Heinz Jungbluth studierte Medizin an der Universität zu Köln, wo er 1957 auch promoviert wurde. Er durchlief eine breite, praktische chirurgische Grundausbildung an Krankenhäusern in Köln, Recklinghausen und Heidelberg. Er habilitierte sich 1969 im Fach Chirurgie an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. 1969 bis 1973 folgte die Tätigkeit als Oberarzt an der dortigen Chirurgischen Klinik. 1973 übernahm Prof. Dr. Karl-Heinz Jungbluth den neu gegründeten Lehrstuhl für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). In den folgenden 24 Jahren bis zu seiner Emeritierung 1997 war Jungbluth dort wesentlich am Auf- und Ausbau der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie beteiligt.

Karl-Heinz Jungbluth veröffentlichte mehr als 200 wissenschaftliche Publikationen und Beiträge in nationalen und internationalen Journalen. Er war Präsident und Ehrenmitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Karl-Heinz Jungbluth war seit 1981 Mitglied der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften in Hamburg. Seit 2005 gehörte er der Akademie der Wissenschaften in Hamburg an.

Am 6. Januar 2026 ist Karl-Heinz Jungbluth im Alter von 94 Jahren gestorben. Der Akademie wird er als herausragender Mediziner und Wissenschaftler in Erinnerung bleiben.