An der 1972 gegründeten Universität wurde Wolfram Funk Leiter des dortigen Instituts für Konstruktions- und Fertigungstechnik. Hier konnte er ein eigenes Forschungslabor nach seinen Vorstellungen aufbauen und seine vielfältigen Forschungsinteressen verwirklichen. Besonders interessierte ihn die Anwendung maschinenbaulicher Grundlagen in der Praxis wie zum Beispiel bei Forschung zu Riemengetrieben, Kupplungen und zu dem damals neuartigen Computer-Einsatz in der Konstruktion.
Von 1978 bis 1983 war Wolfram Funk Vizepräsident der Helmut-Schmidt-Universität, in den Jahren 1986 bis 1987 und 1997 wirkte er als Sprecher des Fachbereichs Maschinenbau. 1978 gründete er das „Panzertechnische Kolloquium“. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Ehrenkreuzes der Bundeswehr und der Ehrenplakette des Vereins Deutscher Ingenieure erhielt 2012 die Universitätsmedaille der Helmut-Schmidt-Universität.
Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehörte Funk seit deren Gründung 2005 an. Zuvor war er seit 1989 Mitglied der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften zu Hamburg.
Am 12. April 2026 ist Wolfram Funk im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Akademie wird er als herausragender Forscher und Wissenschaftler in Erinnerung bleiben.