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11/2026 Podiumsdiskussion zu Coding Life – Leben gestalten mit biologischen Werkzeugen

Was wäre, wenn wir das Leben nicht nur verstehen, sondern auch aktiv programmieren? Die Veranstaltung „Coding Life - Leben gestalten mit biologischen Werkzeugen“ taucht mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten tief in die synthetische Biologie ein. Die Podiumsgäste diskutieren auf Einladung vom Centre for Structural Systems Biology (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg am 8. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Gartensaal vom Baseler Hof in Hamburg.

Podiumsdiskussion zu synthetischer Biologie: eine Veranstaltung des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg am 8. Juni 2026 in Hamburg.

Coding Life meint das Prinzip, dass Zellen wie winzige Hightech-Computer funktionieren. Sie lesen den genetischen Code, den Forschende umschreiben, ergänzen oder völlig neu erfinden. Die Fortschritte im Bereich der synthetischen Biologie sind rasant – maßgeblich vorangetrieben durch Künstliche Intelligenz (KI). Moderne KI-Modelle können heute komplexe Proteinstrukturen innerhalb von Sekunden berechnen und sogar neue, maßgeschneiderte Proteine entwerfen. Bereits in naher Zukunft könnten sogenannte KI-Agenten den nächsten großen Effizienzsprung ermöglichen: Sie planen Experimente zunehmend eigenständig, werten Daten aus und optimieren biologische Designs – ein menschliches Eingreifen wird dabei immer seltener notwendig.

Die absehbare Automatisierung wirft Fragen auf, denen die Podiumsdiskussion nachgeht. Sie lauten etwa:

• Was dürfen wir verändern? 
• Wie viel Kontrolle sollten wir autonomen KI-Systemen künftig überlassen? 
• Wem gehört das maschinell generierte Wissen? 
• Denken wir noch selbst oder prompten wir nur noch?

Auf dem Podium diskutieren:

PD Dr. Jens Bohne, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Prof. Dr. Jens Bosse, Centre for Structural Systems Biology (CSSB) und Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg (AdWHH)

Moderation: Angela Grosse, Wissenschaftsjournalistin

Im Anschluss an die eineinhalbstündige Diskussion besteht die Möglichkeit, sich bei Gesprächen mit der Expertin und den Experten noch vertieft auszutauschen.

Die Podiumsdiskussion „Coding Life - Leben gestalten mit biologischen Werkzeugen“ findet statt:

Montag, 8. Juni 2026, 19:00 Uhr
im Gartensaal vom Hotel Baseler Hof,
Esplanade 15, 20354 Hamburg

Die Veranstaltung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) findet auf Deutsch statt.

Der Eintritt ist frei.

Wenn Sie diese Veranstaltung vor Ort verfolgen wollen, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter: www.cssb-hamburg.de/codinglife

Medien-Kontakte:
Akademie der Wissenschaften in Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Dagmar Penzlin M.A.
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Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg vereint Spitzenforscherinnen und -forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft in Norddeutschland. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Präsident der Akademie ist seit 2022 Prof. Dr. Mojib Latif. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Grundausstattung der Akademie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Das Centre for Structural Systems Biology (CSSB)
Infektionsbiologie steht im Mittelpunkt der Arbeit des interdisziplinären Centre for Structural Systems Biology (CSSB) in der Science City Hamburg Bahrenfeld. Es nutzt insbesondere modernste bildgebende Verfahren, um beispielsweise Wechselwirkungen menschlicher Zellen mit Mikroben zu verstehen und die Wege von Infektionen bis ins kleinste Detail nachzuvollziehen. Vier Universitäten und sechs Forschungseinrichtungen arbeiten an diesen Fragen im CSSB zusammen. Sie stellen sich damit dem internationalen Wettbewerb und ihr Ziel ist, in einem integrativen Ansatz neue grundlegende Erkenntnisse in der Infektionsbiologie zu gewinnen. Das CSSB ist eine Kooperation ohne Rechtspersönlichkeit. Alle Partner handeln ausschließlich in eigenem Namen und auf eigene Verantwortung.