Spätestens seit dem Ende der Ost-Westteilung gibt es für Europa die Herausforderung, sich den alten nationalen Identitätskonstruktionen zu stellen, diese aufzubrechen und zu überwinden. Die EU-Osterweiterung, die EURO-Region, das Ausrufen eines Europas der Regionen, aber auch Migration schaffen neue Bezüge, in denen eine europäische Identität gedacht werden muss. Welche neuen Identitäten werden im Prozess der Europäisierung ausgehandelt zwischen den verschiedenen Akteuren? Und was bedeutet das für die Menschen? Diese und weitere Fragen wurden vom 14. bis 16. Februar 2014 im Elsa-Brändström-Haus in Blankenese im Rahmen des Symposiums „Identitäten im Prozess“ der Arbeitsgruppe „Region, Nation, Europa. Merkmale ihrer Identität“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gestellt. Es diskutierten namhafte internationale Vertreterinnen und Vertreter u. a. aus der Anglistik, Ethnologie, Geschichte, Politikwissenschaft, Psychologie. Die Beiträge und Ergebnisse der Konferenz werden in einem Tagungsband erscheinen.
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