Luigi-Sacconi-Medaille für Akademiemitglied Matthias Beller

Für Pionierarbeiten auf dem Gebiet metallorganischer Katalysatoren für die Entwicklung ressourcen- und umweltschonender chemischer Reaktionen hat Prof. Dr. Matthias Beller die Luigi-Sacconi-Medaille erhalten. Der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Katalyse (LIKAT) in Rostock nahm am vergangenen Freitag in Pisa die höchste Auszeichnung der Italienischen Chemischen Gesellschaft im Bereich der Anorganischen Chemie entgegen.

Prof. Dr. Matthias Beller hat die Luigi-Sacconi-Medaille erhalten.

In den letzten Jahren haben Mathias Beller und seine Forschungsgruppe unter anderem mit der Entwicklung von sogenannten manganbasierten Pincer-Katalysatoren einen Forschungstrend gesetzt. Mittlerweile wird dieser Forschungsansatz weltweit verfolgt. Laut Pressemitteilung des Rostocker LIKAT lassen sich mit diesen speziellen Katalysatoren nicht nur verbesserte Prozesse für viele bereits heute bestehende Feinchemikalien wie Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel umsetzen, sondern die neuartigen Katalysatoren werden auch bei der Entwicklung von alternativen Energietechnologien auf Basis von Wasserstoff verwendet.

In seinem Festvortrag betonte Matthias Beller besonders, wie bedeutsam internationale Kooperationen sind. Auch sein eigenes Team in Rostock am LIKAT sei entscheidend: „Man kann als Einzelner eine brillante Idee haben, aber noch wichtiger ist es, Teil eines großartigen Teams zu sein, um sie zu verwirklichen.“

Der Chemiker Matthias Beller ist seit 2008 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

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