Max Born-Medaille für Akademiemitglied Hartmut Graßl

Für seine Verdienste um die Klimadebatte hat Prof. Dr. Hartmut Graßl die Max Born-Medaille für Verantwortung in der Wissenschaft erhalten. Die Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) verlieh den Preis an unser Akademiemitglied bei ihrer Jahrestagung in Berlin.

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Co-Vorsitzende der Vereinigung deutscher Wissenschaftler, ehrt Akademiemitglied Prof. Dr. Hartmut Graßl für seine Verdienste um die Klimadebatte.

„Prof. Hartmut Graßl hat in herausragender Weise seine wissenschaftliche Arbeit als Physiker und sein gesellschaftliches Engagement den Fragen der globalen Umweltveränderungen und dem Klimawandel gewidmet. Er hat stets die institutionelle Verantwortung der Wissenschaft eingefordert und persönlich die individuelle Verantwortung als Wissenschaftler gelebt“, so Prof. Ulrike Beisiegel als Co-Vorsitzende der VDW zur Auszeichnung des Hamburger Klimaforschers. „Mit der Max Born-Medaille wird dieser Einsatz Hartmut Graßls geehrt. Er ist ein Vorbild für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die heute ganz besonderen Herausforderungen gegenüberstehen.“

Hartmut Graßl ist seit 2005 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Der studierte Physiker und Meteorologe ist sowohl emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg als auch emeritierter Professor für Allgemeine Meteorologie an der Universität Hamburg. Graßl wirkte als Direktor des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) in Genf und war zweimaliges Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). 

Die Max-Born-Vorlesung von Hartmut Graßl ist auf der Website der VDW zu erleben.

Mehr zur Max Born-Medaille

 

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 40 42948669-24
presse(at)awhamburg.de