Zerstörung und Diaspora. Globale Konsequenzen der NS-Verfolgung für die Musikgeschichte
Der Terror des NS-Regimes hat massiv, dauerhaft und weltweit auf das immaterielle Kulturgut Musik eingewirkt. Zu den Zielen des Forschungsprojekts „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ gehört es, zu rekonstruieren, welchen Beitrag Verfolgte zum Musikleben der Zwischenkriegszeit geleistet haben und das Wirken der vertriebenen Musikerinnen und Musiker an den wichtigsten Zielorten zu erschließen. Die Erkenntnisse daraus werden in das Online-Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM) einfließen.
Vortrag: Prof. Dr. Friedrich Geiger
Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater München und Leiter des Langzeitvorhabens „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“
Samstag, 30. Mai 2026, um 11:00 Uhr
im Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft Bremen
Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Vortrag in der Reihe „Wissen um 11“
Eintritt frei
Begleitprogramm zur Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ vom 12. März bis zum 20. Juni 2026 im Haus der Wissenschaft Bremen
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr, Samstag 10 – 14 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt und daher für taube Menschen zugänglich.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Haus der Wissenschaft Bremen statt und wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg.