10/2023 „Akademie aktuell“ in Hamburg: Podiumsdiskussion zur zeitgemäßen medizinischen Versorgung angesichts des Klimawandels

Die Sommer werden auch in Norddeutschland aufgrund des Klimawandels heißer. Mehrwöchige Hitzeperioden sind keine Seltenheit mehr. Gerade ältere und gesundheitlich belastete Menschen leiden. Und der Klimawandel bringt weitere medizinische Probleme mit sich. Wie vorbereitet ist das Gesundheitssystem? Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg widmet sich der Frage in ihrer Reihe „Akademie aktuell“ mit einer Podiumsdiskussion am 31. Mai 2023 um 19:00 Uhr. In Hamburg im resonanzraum diskutieren namhafte Köpfe aus der medizinischen Forschung und Praxis unter der Überschrift „Gesund bleiben in Zeiten des Klimawandels – wie sieht eine zeitgemäße medizinische Versorgung aus?“. Eine Zusammenfassung der Diskussion sendet NDR Info.

Auf dem Podium (von links): Jonas Schmidt-Chanasit, Parichehr Shamsrizi, Charlotte Schubert, Götz Thomalla.

In 2022 gab es den heißesten Sommer in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnung – eine Entwicklung, die sich bereits in den Jahren davor deutlich abgezeichnet hat. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind in 2022 aufgrund der Hitze mindestens 15.000 Menschen in Europa gestorben, darunter Tausende in Deutschland. Hitzewellen sind nicht die einzige Gefahr für die menschliche Gesundheit. Durch den Klimawandel belasten vermehrt Allergene den menschlichen Organismus. Auch tierische Krankheitserreger können sich leichter ausbreiten und Infektionen begünstigen.

Angesichts dieser Situation stellen sich unter anderem folgende Fragen:
• Wie sollte das Gesundheitssystem in Deutschland und speziell auch in Norddeutschland auf diese Entwicklung reagieren – auch vor dem Hintergrund der ohnehin schon großen Belastung?
• Welche Klimaschutz-Maßnahmen sind im Gesundheitswesen geplant oder schon ergriffen?
• Welche politischen Weichenstellungen sind notwendig, um die medizinische Versorgung auch in Zeiten des Klimawandels zu gewährleisten?
• Was ist zu tun mit Blick auf Prävention und Aufklärung?

Bei der dritten Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Akademie aktuell“ unter der Überschrift „Gesund bleiben in Zeiten des Klimawandels – wie sieht eine zeitgemäße medizinische Versorgung aus?“ diskutieren:

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe und Leiter der Abteilung Arbovirologie / Entomologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg

Dr. Charlotte Schubert, Ärztin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Young Academy Fellow der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Dr. Parichehr Shamsrizi, Ärztin und Postdoktorandin, AG Gesundheitskommunikation/Abteilung für Implementationsforschung, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg und Institute for Planetary Health Behaviour an der Universität Erfurt

Prof. Dr. Götz Thomalla, Kommissarischer Direktor der Klinik für Neurologie und Prodekan für Klinische Forschung und Translation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

• Moderation: Birgit Langhammer, Journalistin, NDR Info

Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und Klimaforscher: „Der Klimawandel ist die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit. Er betrifft sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit. Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“

Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit NDR Info statt. Die Veranstaltung wird vom NDR aufgezeichnet und in einer Zusammenfassung online als Podcast ebenso wie im Radioprogramm von NDR Info zu hören sein.
Sendetermine: Freitag, 02.06.2023, 21:03 bis 22:00 Uhr; Wiederholung: Sonntag, 04.06.2023, 06:03 bis 07:00 Uhr)

Die Podiumsdiskussion „Gesund bleiben in Zeiten des Klimawandels – wie sieht eine zeitgemäße medizinische Versorgung aus?“ findet statt am:

Mittwoch, 31. Mai 2023, 19:00 Uhr
im resonanzraum,
im Bunker St. Pauli, 1. OG, Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für die Teilnahme im resonanzraum ist eine Anmeldung erforderlich unter veranstaltungen(at)awhamburg.de
Interessierte erhalten von der Akademie eine Bestätigung.

Medienanfragen bitte an:
Dagmar Penzlin
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