Prof. Dr. Christian Brockmann

Fachgebiet: Klassische Philologie, insbesondere Gräzistik
Zuwahljahr: 2021
Institution: Universität Hamburg
Jahrgang: 1960

Nach dem Studium der Griechischen und Lateinischen Philologie und der Philosophie in Kiel, Göttingen und Berlin wurde ich 1990 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die handschriftliche Überlieferung von Platons Symposion promoviert. Thema der Habilitationsschrift war die Komödie des Aristophanes (2002, ebenfalls an der Freien Universität). Von 2002-2007 war ich als Mitarbeiter und später Arbeitsstellenleiter in dem Vorhaben zur antiken Medizin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften tätig (Corpus Medicorum Graecorum / Latinorum). Seit 2007 bin ich Professor für Klassische Philologie mit dem Schwerpunkt Gräzistik an der Universität Hamburg.

Zu meinen Arbeitsgebieten gehören die Manuskriptforschung, Platon und Aristoteles, das griechische Theater, die antike Medizin (Hippokrates, Galen) und die griechischen Etymologika.

Seit 2019 bin ich Mitglied im Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ und von 2011-2020 habe ich mehrere Projekte im SFB 950 „Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa“ geleitet.

Seit 2020 leite ich das Langzeitvorhaben „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“.

Von 2008-2021 war ich Projektleiter des Corpus Medicorum Graecorum / Latinorum bzw. des Galen-Vorhabens der BBAW, seit Juni 2021 bin ich dort Projektleiter der Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina.

Kommunikation und Verständigung über Fachgrenzen hinaus, wie sie die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ermöglicht, schaffen erhellende Erkenntnisse und sind essentielle Impulsgeber, um wissenschaftliche Ideen und Fragen erfolgreich voranzubringen.

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Fachbereich Sprache, Literatur, Medien II
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